Daniel Weihmann09. Oktober 2021aktualisiert 14. Oktober 2021
Ein Kurztripp nach Mansfeld-Südharz, eine schöne Tour im Fläming und natürlich eine Runde durch Köthen
Die Woche begann regnerisch. Nicht sonderlich kalt, aber dennoch herbstlich unangenehm und nass. Ein Wetter, was man sich im Januar wünscht, aber so kurz nach dem Sommer komplett verabscheut. Da hatte ich am Montagmorgen beim Warten in Dessau wirklich keine Lust hatte aus dem Auto auszusteigen, machte ich lediglich ein paar Aufnahmen durch die Frontscheibe. Ich beobachtete wie die Regentropfen den Blick auf die Straße verzerrten - das hatte zu dieser frühen Uhrzeit durchaus etwas.
Im Regen durch die Autoscheibe fotografiert
Das Schloss Mansfeld
Nach einem Kundentermin wollte ich in der Region mir noch ein wenig die Füße vertreten und bekam den Tipp, dem Schloss Mansfeld einen Besuch abzustatten. Das war am Mittwoch, bei deutlich besserem Wetter als noch zum Beginn der Woche.
Ich parkte etwas unterhalb. Dass es nur rund 5 Minuten Fußweg bis zum Schloss waren, wusste ich nicht. Hätte gern ein paar Schritte mehr durch den lichten Wald zurückgelegt.
Überraschend war gleich als erstes die Größe der Anlage. Mehr Festung als Schloss. Mit Toren, Graben und Wehranlagen thront die Burg oberhalb der Stadt und bietet einen tollen Blick über die Gegend. In viele Außenbereiche und in die Kirche konnte ich mich ohne weiteres umschauen. Ein paar Jugendliche verbrachten hier ihre Klassenfahrt, sonst wäre ich als Schlossherr an dem tag wohl ganz allein gewesen.
Tore, Wehrgang und Brücke zum Schloss Mansfeld