«
»


TinyPic 3.14 – Freeware

Bilder per Drag & Drop ohne Aufwand verkleinern

Eckehard Fiedlers Freeware TinyPicSchöne große Auflösungen… ja das haben praktisch alle aktuellen Digitalkameras. Das ist auch gut wenn es darum geht, die schönsten Schnappschüsse in Postergröße entwickeln zu lassen. Aber um Freunden mal schnell ein paar Bilder per E-Mail zu schicken oder um diese auf einer Webseite anzeigen zu lassen, ist das eher nicht praktikabel. 3 Urlaubsfotos mit jeweils 6 MByte Dateigröße – da braucht man auch mit DSL etwas Geduld und manch Freemailer lehnt diese Datenmenge kommentarlos ab.

Also heißt’s abspecken! Eine Auflösung von 1024×768 oder 800×600 Pixel ist völlig ausreichend für diese Zwecke (Anm.: das Bild des freudig lachenden Kindes weiter unten ist gerade mal etwa 230×175 Pixel groß). Satt 6 MByte pro Bild sind ohne weiteres 100 kByte möglich oder anders herum gedacht können auch 10 Bilder, die insgesamt 6 MByte Speicher benötigen, verschickt werden. Wohl jedes Grafikprogramm kann diese Verkleinerungen bewerkstelligen, doch vielen ist das schon wieder zu kompliziert. Und was tun, wenn es viele Bilder sind?

Die einfach zu bedienende Freeware,die ich hierzu im Netz gefunden habe, nennt sich TinyPic. Der Download der noch nicht einmal 1 Megabyte großen Software ist schnell abgeschlossen und die Installation unter Windows besteht aus ein paar Klicks. Ein Doppelklick auf das Desktop-Icon und schon öffnet sich ein schmales Fenster, das bereits mit den Standardeinstellungen sofort einsatzfähig ist und ein oder mehrere Bilder in einem Rutsch verkleinert. Einfach das gewünschte Bild oder die gewünschten Bilder mit der Maus in das TinyPic-Programmfenster ziehen, einen Moment warten und schon liegen die verkleinerten Kopien im Ordner.

TinyPic - Drag und Drop

 

Zu den wenigen Einstellmöglichkeiten gibt es nicht viel zu sagen. Die Möglichkeit des Überschreibens der Originalbilder würde ich unangetastet lassen. Das Speichern der Bilder in einem separaten Ordner oder mit dem Präfix "K1024_*" ist sicher genau die richtige Wahl. Die Größe 800×600 bzw. 1024×768 sind genau das Richtige für den E-Mail-Versandt bzw. für die Veröffentlichung im Internet. Bitte nicht auf die Idee kommen, die Upload-Zeit beim Online-Fotodienst zu verringern, indem die Fotos zuvor kleiner gerechnet wurden. Das macht sich qualitativ deutlich bemerkbar… Nur so ein kleiner Tipp am Rande für meine Großeltern ;-)

TinyPic AnwendungsfensterIm Anwendungsfenster gibt es während und nach der Verarbeitung einige Informationsaussschriften. Diese schreiben noch einmal den Pfad und den Dateinamen aus, berichten von den vorgenommen Änderungen der Bildgröße und Speicherverbrauchs. Wer sich doch nicht ganz sicher sein sollte, kann den Info-Button betätigen. Keine Sorge, jetzt wird kein umfangreiches Handbuch ausgepackt und auch kein animiertes Haustier begibt sich schwanzwedelnd mit blöden Fragen an den Rand des Monitors. In ein paar Zeilen wird eigentlich das komplette Programm und seine Funktionen vorgestellt sowie die Homepage des Entwicklers aufgeschlagen.

TinyPic gibt es zudem noch in einer 10,00 Euro teuren professionellen Version, die verschiedene zusätzliche Einstellungen u.a. zur Kompression und zur Exif-Daten-Übertragung zulässt. Wer wirklich "nur mal schnell" ein oder mehrere Bilder in eine handliche Dateigröße/ Auflösung bringen möchte, ist mit der Freeware bestens bedient. Einfach, schnell und überzeugend – danke an den Programmierer Eckehard Fiedler.

bisher ein Kommentar zu "TinyPic 3.14 – Freeware"
  1. Hinzugefügt durch Falk
    am 19.06.2009 um 10:29 Uhr

    Vielen Dank für den heißen Tipp, endlich können auch meine technisch total unversierten Freizeitfotografen ihre Bilder Homepagetauglich abliefern….das spart mir Zeit und Nerven…

Kommentar abgeben




Kommentar (*)

Folgende Tags können verwendet werden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

(*) erforderliche Angaben