Das Markieren von Dateien in der zweiteiligen Verzeichnisansicht im Midnight Commander kann für die Freunde der Maus durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Datei erfolgen. Möchte man mehrere selektieren, dann klickt man einfach alle gewünschten nacheinander an. Mit der Tastatur geht das natürlich viel besser: Einfach die Einfügen-Taste [Einfg] auf der Tastatur drücken oder bei mehreren aufeinanderfolgenden Dateien diese gedrückt halten. Hat man zuviele oder eine falsche Datei ausgewählt, dann einfach via Cursor-Tasten zu fälschlicherweise gewählten Datei navigieren und erneut die Einfg-Taste betätigen.
Möchte man nun alle Dateien innerhalb eines Verzeichnisses auswählen, dann kann man wie oben beschrieben verfahren oder – und das ist deutlich schneller – die Tastenkombination [SHIFT] + [*] verwenden (Umschalttaste + Stern). Dieser Kurzbefehl wählt sämtliche Dateien innerhalb des Verzeichnisses aus, die dem man sich gerade befindet. Order bleiben hierbei unberücksichtigt. Ein erneutes Betätigen der Tastenkombination kehrt die Auswahl wieder um.
Nun lässt sich per Funktionstaste eine Aktion für alle gewählten Dateien wählen. Die Taste [F8] zum Beispiel, um alle Dateien auf einmal zu löschen. Oder [F5], um diese in das im anderen Fenster gewählte Verzeichnis zu kopieren.


Seit Debian Lenny stören mich immer mal wieder die sichtbaren Tabulatoren und Leerzeichen wenn ich mit dem Midnight Commander Dateien editiere. Das ist alles erst einmal schön anzusehen, doch sobald Inhalte per Copy & Paste in einen Texteditor oder in eine andere mit dem MC zu bearbeitende Datei kopiert werden sollen, werden die Hilfszeichen mit übernommen und müssen nachträglich wieder entfernt werden. Das nervt bereits bei kurzen Passagen und bei längeren Textblöcken wird’s unerträglich.
Was würde ich auf der Konsole nur ohne den Norton Commander-Clone, dem MC (GNU