Aug
10

Fehler nach Piwik-Update

Keine Grafiken, unformatierter Text - Piwik ist kaputt!

Piwik 0.9 DashboardNachdem sich die Updates in den vergangenen Tagen bei Piwik fast überschlugen – erst 0.7, direkt gefolgt von 0.8 und 0.9 gleich danach – wollte ich nun auch nicht mehr auf die finale Version von Piwik warten. Gut, das Update auf die Version 0.7 schlug vergangene Woche bereits fehl und eine Hilfe begegnete mir im Netz nicht wirklich – nur viele andere Nutzer mit ähnlichen Problemen. Also selbst ist der Mann und hier die / eine Lösung, um Piwik wieder zum Laufen zu bekommen:

Das erste Problem, das mir begegnete, waren die fehlenden Schreibrechte im Verzeichnis /piwik/tmp/assets.

Piwik couldn’t write to some directories
Try to Execute the following commands on your Linux server:

Das war schnell behoben und prinzipiell verrät die Piwik-Fehlermeldung auch schon die Lösung. Eine Rechteänderung des tmp-Verzeichnis auf 777 halte ich zwar für übertrieben, aber dies gibt dem Webserver die benötigten Schreibrechte. In /piwik/tmp/assets legt Piwik eine CSS- und eine JS-Datei ab, ohne denen das Dashboard & Co. nun mal völlig unformatiert erscheinen und ein Arbeiten mit dem Open-Source-Statistiktool unmöglich machen.

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Link wird im neuen Fenster geöffnet forum.piwik.org
Jul
21

Kein Zugriff für MySQL-System-User

Access denied for user debian-sys-maint@localhost

Was für eine unschöne Fehlermeldung, die zudem noch einen Neustart von MySQL auf der Konsole gänzlich verhindert:

‘Access denied for user ‘debian-sys-maint’@'localhost’ (using password: YES)’

Die Aussage ist klar! Dem speziellen MySQL-System-User debian-sys-maint fehlen unter Debian die nötigen Rechte, eine gewünschte Aktion auszuführen. Andere Betriebssysteme lassen den Neustart von MySQL vom User root durchführen, jedoch geht hier Debian einen etwas sichereren Weg und nutzt hierfür einen separaten Account. Dieser wird bei der Installation von MySQL automatisch angelegt und bekommt hierbei alle notwendigen Berechtigungen sowie ein generiertes Passwort. Normalerweiser muss man hier nichts ändern, außer man installiert den Server neu und spielt aus dem Backup auch die MySQL-User-Tabellen wieder ein. Nun stimmen die Passwörter nicht mehr überein und debian-sys-maint@localhost kann sich nicht mehr authentifizieren.

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Apr
16

ClamAV-Probleme unter Lenny

ERROR: Malformed database 451-4.5.0 LibClamAV

ClamAVWas ist denn heut’ mit Lenny los? Die Mailq ist voll gelaufen und Fehlermeldungen geben sich mit Warnungen die Hand. Die ClamAV-Log meldet ERROR: Malformed database und eine Ausgabe der Mailq zeigt eine endlose Liste von fehlerhaften Mail in der Queue. 1.500 Mails! Und das auf meinem kleinen Mailserver…

Nun gut! In der Meldung steht etwas von Update – also machen wir das mal schnell und der Spuk wird vorbei sein. Nur leider fehlen (derzeit) in den Debian 5 Quellen noch das neue Pakete.

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Okt
29

Visible Tabs & Spaces im MC

Einstellungen im Midnight Commander anpassen

Midnight Commander - Visible Tabs and SpacesSeit Debian Lenny stören mich immer mal wieder die sichtbaren Tabulatoren und Leerzeichen wenn ich mit dem Midnight Commander Dateien editiere. Das ist alles erst einmal schön anzusehen, doch sobald Inhalte per Copy & Paste in einen Texteditor oder in eine andere mit dem MC zu bearbeitende Datei kopiert werden sollen, werden die Hilfszeichen mit übernommen und müssen nachträglich wieder entfernt werden. Das nervt bereits bei kurzen Passagen und bei längeren Textblöcken wird’s unerträglich.

Die Lösung des Problems war recht einfach! Im Midnight Commander werden das Aussehen, die History usw. über eine ini-Datei gesteuert. Diese befindet sich im Home-Verzeichnis der Nutzer unter ~/.mc/ini und kann mit root-Rechten bearbeitet werden. Die Werte

editor_visible_tabs=0
editor_visible_spaces=0

sind hierbei einfach von 1 auf 0 abzuändern. Ich habe diese Änderung nicht mit dem Midnight Commander selbst durchführen können – sicherlich liegt auf dieser Datei ein Schreib-Lock, sobald man den Editor des MC geöffnet hat – sondern musste mich mit einem anderen Editor begnügen.

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Mai
13

Virtualbox – Port forwarding

Zugriff per NAT auf das Gastsystem

Netzwerkeinstellungen NAT Sun VirtualboxVirtuelle Maschinen lassen sich ja für alles Mögliche einsetzen. Ob nun als Labor-Umgebung für irgendwelche Netzwerk-Geschichten, zum Testen von Software, als zusätzliches Betriebssystem oder zum "sicheren Surfen". In meinem Fall möchte ich das Debian 4.0 Gastsystem als Entwicklungsserver für Webseiten nutzen. Wie und wo man Virtualbox installiert, downloaded und mit einem Gastsystem bestückt soll nicht das Thema dieses Beitrags sein. In diesem Tutorial geht es wirklich nur um das NAT (Network Adress Translation, eigentlich Network Address Port Translation in diesem Fall) und wie man diese Portweiterleitung einrichten und anwendet.

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Feb
24

Mail-Header anzeigen

Ausgabe der Email-Kopfzeilen in verschiedenen Clients

FAQ E-Mail-HeaderE-Mail-Header lesen und verstehen – so der Titel auf Thomas Hochsteins Webseite zum Thema Mailheader, Email-Kopfzeilen oder wie auch immer man hierzu sagen möchte. Auf 23 DIN-A4 Seiten wird das Thema Mail-Header bis ins Detail beschrieben, ohne in einen langweiligen RFC-Kontext zu verfallen.

Die Beschreibung des Ablaufs einer E-Mail-Zustellung ist kurz und bündig. Ausführlicher wird’s bei den Headerzeilen, sozusagen dem Briefkopf oder dem Briefumschlag einer E-Mail, und geht weiter über Möglichkeiten zur Beschwerde, wenn der Spam überhand nimmt.

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Feb
15

Debian 5.0 alias Lenny

Freies Betriebssystem mit über 25.000 Softwarepaketen

Debian - Das universelle BetriebssystemDas offizielle Release der Version 5.0 meines "Lieblings-Betriebssystems für Server" möchte ich zum Anlass nehmen, um endlich einmal die Anlaufstelle Nummer 1 für Debian-User etwas näher zu betrachten. Es gibt natürlich alle Informationen und News sowie Downloads der Releases, Sicherheitsankündigungen und vieles mehr.

So stehen die mir bekannten Sarge und Etch, ganz neu Lenny und künftig auch Sqeeze zum Download bereit. Aber auch die ganz alten Veröffentlichungen Woody, Potato, Slink und Hamm – im Übrigen alles Filmfiguren aus Pixars "Toy Story" – kann man sich noch ziehen.

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Feb
6

UTF-8 in ISO-8859-1 wandeln

Konvertierung einer Zeichenkodierung in eine andere

Zeichenkodierung mit iconv umwandelnIch hatte gerade den Fall, dass eine Datei in einem Webverzeichnis aus irgend einem Grund UTF-8-kodiert war und deutsche Umlaute im Browser recht merkwürdig angezeigt wurden. Zum Beispiel zeigte sich ein kleines ü als "ü" und ein ß als "ß". Unschön, nicht wahr!? Die Zeichenkodierung, das Character encoding, entspricht einfach nicht dem, was gewünscht ist…

Abhilfe hätte sicherlich der Download der Datei, dann die Umwandlung in einem Editor (z.B. PSPad) oder dem Windows-Tool Iconv und der erneute Upload gebracht. Da es aber einfach mal schnell gehen musste und ich keine Lust zum Suchen und das Ersetzen in die jeweiligen HTML-Kodierungen (ü bzw. ß) hatte, musste eine andere (Kommandozeilen-)Lösung her. Ich stieß schnell auf iconv, was wohl auf allen aktuellen Linux-Installation standardmäßig bereits installiert sein dürfte.

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Jul
22

Midnight Commander Tipps

Dateimanager und Alleskönner für die Linux-Konsole

Midnight CommanderWas würde ich auf der Konsole nur ohne den Norton Commander-Clone, dem MC (GNU Midnight Commander), machen? Sicherlich würden viele Dinge erheblich länger dauern und manche wüsste ich spontan gar nicht, wie ich sie ohne weiteres bewerkstelligen sollte…

Dieser Artikel befasst sich mit Features des MCs, die vielleicht nicht für jeden sofort ersichtlich sind. Dass man mit [F5] kopieren und mit [F8] löschen kann, ist sicherlich noch jedem klar, doch wie man beispielsweise das Einrücken bei Copy & Paste verhindern kann, eventuell nicht. Falls ich für mich neue und interessante Anwendungen im MC entdecke, werden diese einfach die bestehenden Tipps in diesem Beitrag erweitern.

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Jun
23

Tool zum SSL-Check

Sicherheits-Check auf schwache OpenSSL-Schlüssel

Tool für SSL-Zertifikate-TestWas für eine Meldung vor wenigen Wochen: In Debians OpenSSL-Bibliothek wird der Zufall auf etwa 32.000 Möglichkeiten beschränkt und macht somit das Knacken von Zertifikats-Schlüsseln zum Kinderspiel! Den entsprechenden tiefgründigen Hintergrund sowie möglichen Auswirkungen und wer noch alles davon betroffen sein könnte, liefert Heise gleich mit.

Für den Besucher einer Webseite bedeutet somit das "Secure-Symbol" im Browser noch lange nicht, dass die übermittelten Daten auch wirklich nicht mit gelesen werden. Und Zertifikate, die z.B. für passwortlose Authentifizierungen zwischen Servern eingesetzt werden, dass sie unbedingt erneuert werden müssen. Schön ist das natürlich alles nicht, aber ein entsprechendes Update gab es von der Debian-Gemeinde direket nach dem Bekanntwerden.

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