Erster Eindruck: Canon G12
Hoher Funktionsumfang auf engstem Raum
Heute war es nun endlich soweit: Das Paket mit meiner neuen Canon PowerShot G12 ist angekommen. Bestellt habe ich die Digitalkamera letztendlich beim Onlineshop von eg-electronics.com, einem mir bis dahin unbekannten Lichtenauer Versender für Foto, Hifi, TV usw. (danke an die Preissuchmaschinen, hier kam die G12 nicht ganz 500 €).
Freitagabend online bestellt, am Samstag die Zahlung per Vorkasse veranlasst und heute, am Mittwochabend, liegt die neue Digitalkamera bereits in meinen Händen. Das ging wirklich schnell.
Lieferumfang der Canon PowerShot G12
Im Lieferumfang enthalten sind ein Lithium-Ionen-Akku NB-7L sowie das passende Ladegerät. Hier verschwindet der Akku auch erst einmal, bis die Ladeanzeige nach ca. 3 Stunden per grüner Leuchte ein vollständiges Aufladen signalisiert. Ein Trageriemen, ein Schnittstellenkabel zwischen dem USB-Anschluss des Computers sowie der Kamera, ein Stereo-AV-Kabel, eine 34 seitige DIN A6 Kurzbeschreibung und zwei CDs, von denen die eine das Handbuch zur Kamera enthält, liegen der Canon PowerShot G12 bei.
Für eine Speicherkarte hat es bei Canon nicht mehr gereicht, hier musste ich auf mein kleines vorhandenes Sortiment an SD-Speicherkarten zurück greifen. Hier hätte sicherlich eine kleine 1GByte Karte im Lieferumfang nicht geschadet (also beim Kauf daran denken).
Der erste Eindruck
Die Canon G12 ist kleiner als meine alte Canon S5IS. Sie wirkt wie eine etwas zu groß geratene kompakte Digitalkamera, der eine ganze Reihe Einstellräder und Knöpfe verpasst wurden. Fotografen mit großen Händen könnten sicherlich Probleme mit dem einen oder andern Bedienelement haben und sollten sich die Kamera unbedingt vorher ansehen und ausprobieren.
Das 7 cm Schwenk-Display hat eine beachtliche Größe und nimmt mit Sicherheit rund 3/4 der Kamerarückseite ein. Etwas gewöhnungsbedürftig könnte der kleine Auslöser sowie das vorn angebrachte Rädchen zum Einstellen der Blende werden. Ansonsten sind die Funktionen auf den ersten Blick logisch angebracht, die Symbolik ist mir von früheren Canons bekannt und auch ohne Handbuch sofort verständlich. Der optische Sucher ist mit einem kleinen Rad zur Dioptrienkorrektur ausgestattet.
Mit jeder Einstellung, die man an der Kamera vor nimmt, werden kurze Hilfetexte (lässt sich deaktivieren) auf dem Display angezeigt. Stellt man die G12 beispielsweise auf den AV-Modus (Zeitautomatik), bekommt der Fotograf den Hinweis: "Blende wählen, Kamera wählt Verschlusszeit aus" und neben dem Symbol für das entsprechende Einstellrädchen wird "Blendenwert festlegen" eingeblendet. Ebenso bei den Szenen-Programmen und den vielen anderen manuellen oder halbautomatischen Modi der Kamera. Für den Einstieg absolut klasse – das Handbuchlesen kann man sich somit prinzipiell sparen.
Auffällig ist ein kleiner Balken, der als digitale Wasserwaage funktioniert und somit wohl künftige einen schiefen Horizont vermeiden wird. Diese sowie die Anzeige eines Live-Histogramms, des freien Kartenspeichers und des Akku-Ladezustands waren bei der Canon S5IS erst mit dem CHDK möglich.
Jetzt warte ich noch auf ein paar schöne Herbsttage, um Testfotos hier präsentieren zu können und stelle in weiteren Artikeln die eine oder andere Funktion näher vor.


bisher ein Kommentar zu "Erster Eindruck: Canon G12"
am 18.10.2010 um 21:02 Uhr
[...] macht tolle Bilder und die Videos haben eine Top-Qualität. Auf das Handling bin ich bereits im Artikel über den ersten Eindruck näher eingegangen, doch die erhoffte Qualität bei der Rauschempfindlichkeit und zwei, [...]